Werner Zurbriggen

Werner Zurbriggen (1931-1980) wird in Saas Almagell geboren. Nach einer Malerlehre besucht er die Kunstgewerbeschulen in Zürich, Basel und Mailand. Er heiratet Justine Julen aus Zermatt, sie haben vier Kinder. Er wohnt und arbeitet in Saas - Almagell. Werner Zurbriggens Kunst wird im Laufe seines Lebens immer beliebter. Viele Werke finden Platz an öffentlichen Gebäuden, diverse Ausstellungen folgen.
Mitten in seinem künstlerischen Schaffen stirbt er 49jährig an einem Herzversagen.

Als junger Künstler ist er beeinflusst von der klassischen Moderne, von Van Gogh, Gauguin und dem Jugendstil. Seine frühen Werke erinnern stark an den deutschen Expressionismus. Aus dieser Zeit stammt auch die langgezogenen, "miserable" Silhouette der Walliser Trachtenfrau, die er bis an sein Lebensende immer wieder malt.

Im Laufe der Zeit, kündigt sich sein reifer Stil an: verhaltene, strenge Geometrie. Im Spätwerk wird sie zur stärksten Komponente seiner Werke.

Er ist ein hervorragender Grafiker, seine Zeichnungen sind seinen Gemälden ebenbürtig.