Pierre Loye
Zwischen Null und Eins


Pierre Loye  Pierre Loye wird 1945 in La Crettaz, Haute Nendaz geboren. Im Alter von 7 Jahren erkrankt er an Kinderlähmung, lange Spitalaufenthalte prägen seine Kindheit. Dieses Schicksalsereignis war bestimmend für seinen Entschluss, eine Künstlerkarriere einzuschlagen. Er tritt in die kantonale Kunstgewerbeschule ein, die er 1961 absolviert. Heute hat er sein Atelier in Le Trétien, einem fast verlassenen Dorf.

Er ist Maler und Bildhauer. Mit einer Vielfalt von Techniken malt er, zeichnet er, stellt er Keramik-, Holz- und Steinskulpturen her. Er ist ebenso bekannt für seine frühen klassischen Portraits, wie für seine Miniaturlandschaften, seine vereinfachten, surrealistischen Welten, seine zerbrechlichen Piktogramme.

In seiner Darstellung der Menschen und der Objekte, reduziert er die Formen zu archaischer Einfachheit und bringt sie zum Leben mit einer poetischen, fast kindlichen Fantasie. Wenn die Themen auch naiv und spielerisch wirken, sie haben die tiefe Bedeutung von Fetischen, Masken und Prophezeiungen.