Denis Guitton

Denis Guitton ist gelernter Keramiker, sein Weg führte ihn von der Ecole des Beaux Arts in Bayonne, über Wien in den fernen Osten. Weder den Einfluss des Jugendstils in manchen Arbeiten auf Papier, noch den Einfluss japanischer Ästhetik, die Formen aufs Essentielle reduziert, kann er in seinen Werken leugnen. Doch bezeichnet sich Denis Guitton als jeglicher Doktrin und Schule unabhängig. Einzig interessiert ihn die Herausforderung des Materials, das er in stundenlanger Kleinstarbeit behämmert, bohrt, poliert oder mit Gold abdeckt. Den bearbeiteten Hölzern ihren spezifischen Schimmer zu entlocken, betrachtet er als grösste Genugtuung seiner Arbeit. Denis Guitton bezeichnet sich aber nicht als Holzschnitzer, sondern als Maler. Nebst seinen Holzarbeiten zeigt er auch Malerei in Mischtechnik, Gold und Lack, auf Zeichenpapier. Auch auf dem Papier sind die Formen einfach und reduziert, den Zauber weckt er durch die Gegenüberstellung von schwarzem Lack und Gold. Denis Guitton ist ein Purist, auf seinen Holzbildern fehlt das Gegenständliche. Wichtig ist ihm der Werkstoff, dessen Essenz er versucht zu veranschaulichen.

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